Essen - Ferienhaus am Sonnenacker in Pulow

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Usedom & Umgebung


An dieser Stelle sollen ausnahmslos Restaurants, Cafés oder andere Lokationen benannt werden, welche aus persönlichen Erfahrungen als empfehlenswert zu bezeichnen sind. Dies muss nicht immer ein Restaurant mit hervorragender Küche sein, ein gepflegter Imbiss in schöner Umgebung oder mit netter Bewirtschaftung kann Grund genug sein, dort mal anzuhalten und seinen Hunger und Durst zu stillen. Die Reihenfolge der Beschreibungen beginnt im Lassaner Winkel im Uhrzeigersinn (siehe Karte unten).


1) Erbseneintopf bei Relzow

Möchte man von Anklam in Richtung östlicher Insel, z.B. Heringsdorf, dann fährt man kurz hinter Anklam rechter Hand Richtung Swinemünde und passiert sodann den kleinen Ort Relzow. So 500 Meter hinter diesem, an einer langen Linkskurve, steht rechter Hand immer ein kleiner Transporter mit einem großen Kessel voller Erbsensuppe. Die Suppe, zusammen mit einer etwas stärker geräucherten Bockwurst ist ideal für den großen Hunger und hier ist noch niemand weg gefahren, der diese einfache Hausmannskost nicht in den höchsten Tönen gelobt hätte. Der Preis mit Bockwurst oder Lungenwurst beträgt 4,50 Euro und der Inhaber bietet dazu noch ein paar Kaltgetränke, wie Apfelsaftschorle.

Ackerbürgerei in Lassan

Die Ackerbürgerei befindet sich etwas unscheinbar in einem der typischen, gedrungenen Häusern von Lassan, welche dahinter einen relativ langen und schmalen Garten haben. Durch den Gastraum gelangt man in den Wintergarten und den Außenbereich, welcher mit einem Goldfischteich hübsch angelegt ist. Hier kann man sehr gut essen und bekommt ein gutes Störtebecker vom Fass. Man beachte jedoch, dass das Restaurant nur von April bis Oktober geöffnet ist.

Lange Straße 55/57, 17440 Lassan, http://www.ackerbuergerei.de/essen.html
Tel.: +49 38374 51 11


2) Gasthof „Zur Linde" in Pinnow

Dieses Hotel mit Restaurant liegt direkt rechter Hand in dem kleinen Ort Pinnow, circa 10 Kilometer hinter Anklam. Die schöne Homepage ist leider etwas besser als die Wirklichkeit, zumindest was die Restauranteinrichtung anbelangt. Es ist alles sauber und ordentlich, aber das Mobiliar erinnert an die 80er Jahre, alles in allem etwas bieder. Aber das Anhalten lohnt sich; man bekommt hier für relativ mittlere Preise sehr gute Hausmannskost und Wildgerichte. Aber auch wegen der freundlichen und schnellen Bedienung ist dieses Restaurant gut zu empfehlen.

Pinnow 7, 17390 Murchin OT Pinnow, www.mein-kleiner-gasthof.de
(von Januar bis Anfang März geschlossen)

3) „Handweberei" in Pulow

Die Handweberei ist im eigentlichen Sinne kein Café, sondern gehört als zentraler Punkt zu einigen Ferienwohnungen und Häusern in dem kleinen, beschaulichen Ort Pulow. Das Haus wurde liebevoll wieder hergerichtet und im Innern befindet sich ein kleiner Gemeinschaftsraum mit Kamin und Räumlichkeiten mit mehreren, funktionierenden Webstühlen. Die Inhaber bieten hier unter anderem Kurse an den Webstühlen an.

Da hier, mitten im Lassaner Winkel, die Dichte an Cafés und Restaurants doch noch recht gering ist, muss die Handweberei aber unbedingt erwähnt werden. Wanderer oder Radfahrer werden den Tipp zu schätzen wissen, wenn sie bereits einige Stunden unterwegs sind und Appetit auf ein schönes Stück hausgemachten Kuchen haben. Die Inhaber stellen schon bei genehmem Wetter ein paar Tische in den schönen Vorgarten und servieren zu dem Kuchen eine große Kanne „türkischen Kaffee".

4) Der „Wallensteinkeller" in Wolgast

Der Wallensteinkeller liegt in der Altstadt von Wolgast und ist eigentlich nur zu Fuß zu erreichen. Von den Parkplätzen in der Innenstadt muss man nicht länger als fünf Minuten laufen; Wolgast ist eben nicht sehr groß. In der Burgstraße muss man sich etwas umschauen, um den Eingang, welcher von außen in den Keller führt, gleich zu finden. Innen in einem Gewölbekeller befinden sich auf zwei Ebenen die relativ kleinen und gemütlichen Räume mit vielleicht zehn Tischen.
Man hat den Keller rustikal auf mittelalterlich getrimmt, nicht sehr authentisch, aber trotzdem nett. Die Tische sind mit Steingut eingedeckt und wie in jedem Mittelalter- Restaurant muss man mit einem Messer und den Fingern die Speisen zu sich nehmen. Nach dem Essen wird von der Bedienung eine kleine Waschschüssel und ein Handtuch gereicht. Nicht schlecht.

Die Speisen und Getränke werden nach alter Art (oder was man darunter versteht), beschrieben und man findet eine gute Auswahl zu moderaten Preisen, z.B. Haxe vom Borstenvieh 9,90 Euro, Fladen von Eiern 7,70 Euro, Gerstensaft dunkel 0,4 Liter 2,90 Euro. So habe ich mir besagte Haxe bestellt und war sehr angenehm überrascht: eine knusprige, große Haxe mit Backkartoffel, gutem Sauerkraut und eine kleine Karaffe mit hervorragender Bratensauce. Klasse! Den Abschluss bildeten gebackene Apfelringe und Quarkkäulchen, beides warm, mit Vanillesauce und von gutem Geschmack. Der Vegetarier wird hier nicht viel auf der Speisekarte finden, was in einem Mittelalter- Restaurant nicht unbedingt zu erwarten ist. Und wer einfach nur Essen will muss damit rechnen, dass die Gäste von singenden Barden bespaßt werden – nicht jedermanns Sache.

Burgstraße 7, 17438 Wolgast, Tel. +49 3836 234000

5) „Der Speicher" in Wolgast

Wenn Sie auf die Insel Usedom über Wolgast fahren, durchqueren Sie die Stadt und müssen über eine kleine und große Brücke den Peenestrom überqueren. Gleich hinter der ersten Brücke, sehen Sie auf der linken Seite den Speicher und so wie man es sich fast denken kann, in einem typischen, hanseatischen Speicherbau. Biegen Sie also links ab und sie finden neben dem Speicher einen Parkplatz.

Hier gibt es ein sehr gutes Essen in maritimem Ambiente, sprich ein komplettes Boot als Bar, ein großes Aquarium und vielerlei Klimbim, was einem Hobbyseefahrer das Herz höher schlagen lässt. Hier werden Sie freundlich und schnell bedient. Die Karte bietet eine gute Auswahl an Fisch und anderen Speisen der Deutschen Küche. Der Preis ist gemessen an Qualität und Menge adäquat und von einem Hauptgericht wird man gut satt. Was will man mehr.

Hafenstr. 4, 17438 Wolgast, Tel: +49 3836 231 891, www.speicher-wolgast.de

6) „Das Fischstübchen" in Neeberg

Das Fischstübchen liegt etwas abseits der Hauptstraße, aber der kleine Abstecher lohnt sich. Dieses Restaurant ist auch bei den Einheimischen sehr beliebt und eigentlich immer sehr gut besucht. Über die Speiseangebote kann man sich auf der schönen Webseite selbst einen Überblick verschaffen. Die große Auswahl an Fischgerichten liegt preislich zwischen 8 und 12 Euro und die Qualität ist sehr gut und … sogar für Vegetarier gibt es etwas. Man kann vor dem Restaurant gut parken und findet ein sehr aufgeräumtes und liebevolles Ambiente vor.

Dorfstr. 17, 17440 Krummin / Neeberg, Tel. +49 3836 -603322, www.fischstuebchen.de

7) Die „Pferdetränke" und  die „Naschkatze" in Krummin

Diese beiden Ausflugswirtschaften sind von ihrer Art sehr ähnlich und liegen sehr dicht beieinander, so dass man diese ruhig zusammen erwähnen kann. Wenn man in den kleinen Ort hinein kommt, kann man diese eigentlich nicht verfehlen. In beiden Wirtschaften findet man ein rustikales Imbissangebot,  selbstgemachten Kuchen, sowie einige regionale Produkte, wie Käse oder Wurst zum Mitnehmen. Man sitzt eigentlich im Garten zwischen schönen Fliederbüschen, allerlei Bauernstaffage und immer ist eine Katze zugegen, die den Gästen durch die Beine scharwenzelt. Das schönste an diesen Wirtschaften ist aber eigentlich, etwas geschützt bei nettem Wetter einen Kaffee oder ein Bier zu trinken und die Seele baumeln zu lassen.  

8) „Biergarten Möwenort" in Lütow

Auch der Biergarten in Lütow ist ein schönes Ziel, wenn für das Wandern oder Radfahren ein Ziel für die Rast benötigt wird, denn das Konzept ist ähnlich der Pferdetränke (siehe oben). Man fährt auf der kleinen Halbinsel Gnitz ganz an die Südspitze in den Ort Lütow hinein und biegt die letzte Straße rechts ab, und dann sind es noch so 300 Meter. Auch hier kann man in einem schönen Garten sitzen und bei einem Eisbecher die Katzen und Schwalben beobachten. Davor oder danach sollte man unbedingt eine kleine Runde auf den Salzwiesen machen. Läuft man den Weg am Biergarten weiter, kommt man durch Erlenwäldchen und an Kuhkoppeln vorbei, direkt auf die Salzwiesen.

9) „Pott & Pann" auf dem Naturcampingplatz

Diese Gaststätte gehört zu dem Campingplatz und hat auch nur zur Saison geöffnet. Man wird hier ein kleines Restaurant in Bungalow-Style mit viel Außenbestuhlung vorfinden; ein gutes Ziel, wenn man größeren Hunger hat. Die Speisekarte beginnt bei Currywurst mit Pommes und endet bei Zanderfilet mit Salat und das bei ordentlichen Portionen für normale Preise. Die Qualität des Essens schwankt(e) ja nach Betreiber von gut bis sehr gut.

Das Schöne erschließt sich aber eigentlich nur dem, der in den Abendstunden hier essen geht. In regelmäßigen Abständen und vor allem zu Pfingsten gibt es hier unter dem Vordach kleine Konzerte mit wirklich guten Bands. Und so sitzen die Paddler mit Sonnenbrand neben einer Gruppe Alt-Rocker aus Hannover, Kinder toben zwischen Räuberteller und Schaukel hin und her, und irgendwo liegt immer noch ein Hund zwischen den Gästen und wartet auf seinen Anteil von der Boulette.

10) „Cafe Knatter" in Ückeritz

Hier handelt es sich im eigentlichen Sinne um ein Restaurant, wo man nicht nur gut essen kann, sondern welches Teil einer Anlage für Wassersportler, wie Kite- oder Windsurfer ist. Man erreicht das Cafe Knatter, wenn man in Ückeritz an der Ampelkreuzung auf der B111 Richtung Süden bis zum kleinen Hafen fährt. Dort ist rechter Hand das Cafe Knatter mit direktem Blick auf das Achterwasser.

Das Essen könnte man hinsichtlich der Qualität und Art der Zubereitung schon als gehoben bezeichnen. Deutsche Küche, Fischgerichte und Nachspeisen mit Pfiff ohne allzu saftige Preise. Allerdings hat sich das auch rumgesprochen, so dass man gerade mal in der Nebensaison ohne Probleme ein/zwei Plätze unangemeldet ergattern kann. Aber insbesondere, wenn es draußen frisch oder knackig ist, ist ein schöner Tee oder Kaffee mit Blick auf die Gegend und das Wetter ein Genuss.

Hauptstr. 33c, 17459 Ückeritz, Tel.: +49 3837 522966, www.windsport-usedom.de

11) „Forsthaus Fangel" bei Bansin

Dieses Café oder „das Fangel" ist ein Muss für Kuchenfans. Es liegt mitten in hohen Buchenwäldern und hat mit Bansin eigentlich nichts zu tun. Es liegt zwischen dem großen Krebssee und dem Schmollensee und man fährt am besten von Bansin Richtung Neu Sallenthin und von dort weiter Richtung Sellin. Hinter Sallenthin, nach einer längeren Steigung, mit Beginn des Buchenwaldes muss man rechts in den Waldweg abbiegen. Das Fangel taucht nach einem knappen Kilometer unvermittelt hinter großen Eibenbüschen auf, ein großes Café in einem Holzhaus mit einer schönen Terrasse davor.

Das ganze Ambiente erinnert an die 60er Jahre, wo man sich zum Sonntag noch richtig schick gemacht hat. Auch die Bedienung in diesem Familienbetrieb passt ins Fangel. Man kann die Bedienung durchaus mit „Herr Ober" ansprechen, ohne dass sich jemand verwundert umschaut. Wiener oder pommerschen Schmäh gibt’s unter Umständen gratis dazu.

(von Mai bis Oktober, täglich von 14.00 -18.00 Uhr geöffnet)

12) „Forsthaus Langenberg" in Bansin

Dieses Hotel und Restaurant liegt auf der höchsten Erhebung zwischen Bansin und Ückeritz direkt an der steil abfallenden, 54 Meter hohen Küste. Den Weg durch die verwirrende Straßenführung in Seebad Bansin zu beschreiben, fällt etwas schwer. Man halte sich im Zentrum des Ortes links oder folge der Beschreibung.

Für den Besuch des Restaurants empfiehlt sich unbedingt, das Auto, bevor es in den Wald hinein geht, zu parken und die 1 bis 2 Kilometer zu Fuß zu laufen. So holt man sich noch den nötigen Appetit und hat die Wahl, oben durch den Wald oder unten am Strand entlang zu laufen. Wählt man den Strand, gibt es 200 Meter vor dem Forsthaus eine Treppe.

Das Restaurant ist recht groß und hat seit einiger Zeit noch einen Glasanbau bekommen, so dass man luftig und hell sitzen kann. Die Einrichtung ist funktionell bis rustikal mit maritimen Accessoires; alles sehr ordentlich. Die Speisekarte bietet Deutsche Küche und Fischgerichte, von denen vor allem das Matjesfilet zu empfehlen ist.

Strandpromenade 46, 17429 Bansin, Tel +49 38378 4989 0, www.bansin-hotel.de

13) „Gutshof Usedom" in Mellenthin

Ein Café mit Innen und Außen sehr nettem Ambiente und einer interessanten Geschichte, die man sich auf Schautafeln im Empfangsbereich des Bio-Hotels anschauen kann. Kommt man aus Richtung Usedom biegt man von der B110 auf die B111 (Richtung Bansin oder Ückeritz) und muss nach einem halben Kilometer links in das Dorf Mellenthin abbiegen. Jetzt fährt man bis zum Wasserschloss und kurz vor diesem befindet sich auf der linken Seite der „Gutshof Usedom".

Als Spezialität werden hier Waffeln angeboten mit allerlei interessanten Zutaten, wie Anis oder Zimtpflaumen. Allerdings sind die Preise mit um die 6 Euro schon etwas hoch, zumal die Biokost auch einigen Gästen nicht zu gefallen scheinen. Die Waffeln selbst sind nicht sehr süß und manchen wahrscheinlich etwas zu fade, zusammen mit Obst und Sahne aber sehr wohlschmeckend.

Dorfstraße 24, 17429 Mellenthin, Tel. +49 38379 20700, www.gutshof-usedom.de

„Wasserschloß" in Mellenthin

Ein paar Meter weiter befindet sich das Wasserschloß Mellenthin, welches unter anderem eine Brauerei, eine Kaffeerösterei und ein Restaurant beinhaltet. Nach eigenen Erfahrungen kann man das Bier unbedingt weiter empfehlen.

Dorfstraße 25, 17429 Mellenthin, Tel. +49 38379 2878-0, www.wasserschloss-mellenthin.de






Erbseneintopf bei Retzow









Ackerbürgerei: Schweinemedaillons im Gorgonzola-Rahm































Gericht im Wallensteinkeller
















Im Speicher























Zur Pferdetränle
















Das Cafe Knatter


Blick vom Cafe Knatter


Forsthaus Fangel










Wasserschloß Mellenthin


Wasserschloß Mellenthin - im Schloßrestaurant



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